Waldbrand in Oberwössen – Aktuelle Informationen
Seit Mittwochabend beschäftigt ein Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand oberhalb von Oberwössen die Einsatzkräfte. Der Alarm ging am Mittwochabend ein. Seither sind Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und weitere Organisationen im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Auf dieser Seite informieren wir Sie fortlaufend über die aktuelle Lage. Alle Meldungen basieren auf den offiziellen Informationen der zuständigen Behörden und werden in zeitlicher Reihenfolge ergänzt. So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen, geltende Einschränkungen und Hinweise für die Bevölkerung.
Update Freitag, 31. Juli, 17.30 Uhr:
Bergwaldbrand unter Kontrolle: Katastrophenfall endet, Nachlöscharbeiten laufen weiter
Der koordinierte Einsatz mehrerer Löschhubschrauber hat am Freitag entscheidend zur weiteren Stabilisierung der Lage beim Bergwaldbrand im Bereich der Lackenbergwand beigetragen. Gemeinsam mit den Bodentrupps konnten sämtliche offenen Feuer gelöscht werden. Die akute Brandbekämpfung ist damit abgeschlossen.
Am Wochenende werden die Ab- und Nachlöscharbeiten fortgesetzt. Verbliebene Glutnester werden gezielt bekämpft und das Brandgebiet weiterhin intensiv kontrolliert, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.
Aufgrund der deutlichen Entspannung der Lage endet der Katastrophenfall mit Ablauf des heutigen Freitags, 31. Juli 2026, um 24 Uhr. Die weiterhin erforderlichen Maßnahmen werden ab Samstag im Rahmen des besonderen Koordinierungsbedarfs fortgeführt.
Der Örtliche Einsatzleiter, Kreisbrandrat Christof Grundner, betont: „Gemeinsam mit den Kräften am Boden ist es gelungen, die offenen Feuer vollständig zu löschen. Nun gilt es, die verbliebenen Glutnester konsequent abzuarbeiten und den Bereich auch in den kommenden Tagen aufmerksam zu kontrollieren.“
Nach aktuellem Stand besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die über das Modulare Warnsystem (MoWaS) verbreitete Gefahreninformation wegen möglicher Rauch- und Geruchsbelästigungen wird aufgehoben. Auch die vollständige Sperrung der B 305 wird mit Beginn des Samstags aufgehoben. Aufgrund der laufenden Einsatzmaßnahmen kann es jedoch weiterhin kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Der Wössner See ist ab Samstag wieder für Badegäste geöffnet.
Das Brand- und Einsatzgebiet im Bereich der Lackenbergwand bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu meiden, damit die Einsatzkräfte die Nachlöscharbeiten sicher und ungehindert durchführen können.
Update Freitag, 31. Juli, 9:30 Uhr:
Lage am Freitagmorgen stabil – Nachlöscharbeiten werden ausgeweitet
Die Situation beim Bergwaldbrand hat sich in der Nacht zum Freitag vorsichtig positiv entwickelt. Nach Angaben des Landratsamtes wurde keine nennenswerte Ausbreitung des Feuers festgestellt. Der Katastrophenfall bleibt dennoch bestehen, da die Löscharbeiten im steilen und schwer zugänglichen Gelände weiterhin sehr aufwendig sind.
Mit Tagesanbruch wurden die Löscharbeiten wieder aufgenommen. Rund 300 Einsatzkräfte sind im Verlauf des Tages vor Ort. Mehrere Hubschrauber unterstützen die Brandbekämpfung aus der Luft, während die Feuerwehr ihre Arbeiten am Boden fortsetzt. Nachdem bereits am Donnerstag erste Einsatzkräfte in das Brandgebiet vordringen konnten, werden die gezielten Nachlöscharbeiten an den verbliebenen Glutnestern heute weiter ausgeweitet. Dabei werden die Feuerwehrkräfte in den steilen Bereichen von der Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe der Bayerischen Polizei abgesichert.
Für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand weiterhin keine unmittelbare Gefahr. Vereinzelt kann es jedoch zu Rauchgeruch kommen. Die B 305 zwischen Oberwössen und Reit im Winkl bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Ebenso gelten die bestehenden Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand sowie rund um den Wössener See weiterhin. Die Bevölkerung wird gebeten, den Einsatzbereich weiträumig zu meiden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten.

























