Waldbrand in Oberwössen – Aktuelle Informationen

Seit Mittwochabend beschäftigt ein Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand oberhalb von Oberwössen die Einsatzkräfte. Der Alarm ging am Mittwochabend ein. Seither sind Feuerwehr, Bergwacht, Polizei und weitere Organisationen im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Auf dieser Seite informieren wir Sie fortlaufend über die aktuelle Lage. Alle Meldungen basieren auf den offiziellen Informationen der zuständigen Behörden und werden in zeitlicher Reihenfolge ergänzt. So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen, geltende Einschränkungen und Hinweise für die Bevölkerung.

Update Freitag, 31. Juli, 9:30 Uhr:

Lage am Freitagmorgen stabil – Nachlöscharbeiten werden ausgeweitet

Die Situation beim Bergwaldbrand hat sich in der Nacht zum Freitag vorsichtig positiv entwickelt. Nach Angaben des Landratsamtes wurde keine nennenswerte Ausbreitung des Feuers festgestellt. Der Katastrophenfall bleibt dennoch bestehen, da die Löscharbeiten im steilen und schwer zugänglichen Gelände weiterhin sehr aufwendig sind.

Mit Tagesanbruch wurden die Löscharbeiten wieder aufgenommen. Rund 300 Einsatzkräfte sind im Verlauf des Tages vor Ort. Mehrere Hubschrauber unterstützen die Brandbekämpfung aus der Luft, während die Feuerwehr ihre Arbeiten am Boden fortsetzt. Nachdem bereits am Donnerstag erste Einsatzkräfte in das Brandgebiet vordringen konnten, werden die gezielten Nachlöscharbeiten an den verbliebenen Glutnestern heute weiter ausgeweitet. Dabei werden die Feuerwehrkräfte in den steilen Bereichen von der Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe der Bayerischen Polizei abgesichert.

Für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand weiterhin keine unmittelbare Gefahr. Vereinzelt kann es jedoch zu Rauchgeruch kommen. Die B 305 zwischen Oberwössen und Reit im Winkl bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Ebenso gelten die bestehenden Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand sowie rund um den Wössener See weiterhin. Die Bevölkerung wird gebeten, den Einsatzbereich weiträumig zu meiden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten.